Umzug Sankt Hedwig nach Sankt Joseph

Zum 1. September wurde die Sankt Hedwigs-Kathedrale geschlossen und die dort bisher gefeierten Gottesdienste in die Kirche St. Joseph in Berlin-Wedding (Müllerstr. 161) verlegt. mehr ...

 

Die Umgestaltung

Anlässlich der überfälligen Sanierung der Sankt Hedwigs-Kathedrale und des benachbarten Bernhard-Lichtenberg-Hauses hat Erzbischof Dr. Heiner Koch auch die Umgestaltung der Kathedrale sowie den Teilabriss und Neubau des Bernhard-Lichtenberg-Hauses beschlossen.

Die Umgestaltung erfolgt auf der Grundlage des Entwurfs des ersten Preisträgers des offenen Architektur-Wettbewerbs, Sichau & Walter mit Leo Zogmayer. Als zentrale Maßnahme rückt der Altar in die Mitte. Die Gemeinde versammelt sich in Gemeinschaft um den Tisch des Herrn.

Liturgisch konkretisiert der Entwurf den Gedanken des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962 – 1965), dass die am Altar gefeierte Eucharistie Höhepunkt und Quelle allen kirchlichen Handelns ist. Zugleich vervollständigt der Altar in seiner Halbkugel-Form die in der Kuppel angelegte, der Kathedrale eingeschriebene Kugelform.

Die Neugestaltung setzt wichtige Akzente in liturgischer, pastoraler und missionarischer Hinsicht:

  1. Der Altar steht im Zentrum direkt unter der Kuppel.
  2. Die bisherige Sakristei wird zur Sakramentskapelle.
  3. Ein wichtiges Element der Umgestaltung des Innenraums ist das vorgesehene große Kreuz im Hauptraum.
  4. In den Kreis der um den Altar Versammelten werden die Heiligenstatuen, die Mutter Gottes und der heilige Petrus eingefügt.
  5. Die neugestaltete Krypta lädt zur eucharistischen Gemeinschaft ein und erinnert als Grablegungs- und Gedächtnisstätte an die Geschichte unseres Erzbistums.
  6. Der Taufort in der Tiefe mitten unter der Kuppel und dem Altar versinnbildlicht durch die alles überwölbende Kuppel Gottes Schutz.
  7. Sankt Hedwig wird ein Ort der Verkündigung, des Gottesdienstes und der Gemeinschaft sein.

Aktuelles vom Metropolitankapitel bei Sankt Hedwig

Samstag, 29.6.2019 12:00 - 12:30 Uhr

Orgelmatinee

Werke von Girolamo Frescobaldi

Girolamo Frescobaldi (1583–1643)
Canzonen (Il secondo libro di Toccate, Canzone etc. San Pietro di Roma)

An der Eisenbarth-Orgel: Dr. Florian Wilkes

Eintritt frei - Spenden erbeten.

Ort: St. Joseph (Müllerstaße)

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Sonntag, 7.7.2019 19:30 Uhr

Orgelabend

Werke von Johann Sebastian Bach, Max Reger, Josef Gabriel Rheinberger und Franz Tunder

An der Eisenbarth-Orgel: KMD Michael Vetter, Bautzen

Eintritt frei - Spenden erbeten.

Ort: St. Joseph (Müllerstaße)

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Donnerstag, 25.7.  -  Sonntag, 28.7.

Straßenexerzitien

in (der) Mitte - Gott suchen und finden

Ein Kurzexperiment für alle, die Exerzitien auf der Straße kennen lernen oder auffrischen möchten. Straßenexerzitien sind offen für Menschen, die Gott in der Welt – und eben buchstäblich auf der Straße, im Alltag, unter den Menschen und in sich selber suchen. Vorerfahrungen sind nicht notwendig.

Veranstalter: Kathedralforum St. Hedwig

Infos und Anmeldung

Donnerstag 1.8.19, 19 Uhr

Christliche Meditation
kontemplatives Gebet

Ein offenes Angebot für alle, die Gott im Schweigen begegnen möchten - für Erfahrene wie Neueinsteiger.

jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat um 19 Uhr
weitere Termine: 15.8.2019

Leitung: Paula von Loë, Dorothea Hofmann, Bettina Birkner

Ort: Bernhard-Lichtenberg-Haus, Meditationsraum (2. Etage)

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Symbol der Einheit

Die Sankt Hedwigs-Kathedrale ist der Sitz des Bischofs. Sie symbolisiert seit der Gründung des Bistums im Jahr 1930 die Einheit des Bistums. Dies wird auch durch das Bistumslogo deutlich.

St. Hedwig war die erste katholische Kirche, die in der Residenzstadt Friedrichs des Großen nach der Reformation errichtet werden durfte. Mit ihr wurde die katholische Kirche in Berlin wieder sichtbar und identifizierbar. Im Jahr 1773 geweiht, gehört der eindrucksvolle klassizistische Rundbau mit weit gespannter Kuppel und mächtigem übergiebelten Säulenportikus zu den wenigen bedeutenden Kirchenbauten des 18. Jahrhunderts in Berlin. Die Bauform ist bewusst an das Pantheon in Rom angelehnt.

Mit der Gründung des Bistums Berlin im Jahr 1930 wurde St. Hedwig zur Bischofskirche.