Vermeldungen St. Joseph

Vermeldungen für die Woche vom 16. bis 23. August 2020

Es sind keine telefonischen Anmeldungen zu den Gottesdiensten notwendig. Die Teilnehmerzahl ist aber weiterhin begrenzt. Bei Überschreitung der möglichen Anzahl bitten wir Sie einen anderen Gottesdienst zu besuchen.

Wegen der Möglichkeit eines begrenzten Gemeindegesanges ändern sich die Regularien. Unter anderem müssen die Abstände auf 2m vergrößert werden. Damit verringert sich die Anzahl der Sitzplätze für die Gottesdienstbesucher.

Um eventuelle Infektionsketten zu verfolgen, schreiben Sie bitte bei Teilnahme am Gottesdienst ihre Kontaktdaten auf die bereit liegenden Karten und legen Sie diese nach dem Gottesdienst in die Box am Ausgang.
Es gelten auch weiterhin die Hygiene- und Abstandsregeln.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Die Kollekte wird heute für den katholischen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen erbeten. Am nächsten Sonntag ist die Kollekte für die Aufgaben des Metropolitankapitels bestimmt.
Bitte legen Sie Ihre Kollekte nach dem Gottesdienst in den Korb am Ausgang.

 

Vermeldungen für die Woche vom 9. bis 16. August 2020

Schreiben von Erzbischof Heiner Koch:

Liebe Schwestern und Brüder,
wie ich Ihnen bereits am Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu geschrieben habe, werde ich, angesichts der Anfechtungen und der außerordentlichen weltweiten Bedrohungssituation durch die Corona-Pandemie, am 15. August, dem Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel, im Rahmen eines Pontifikalamtes um 18 Uhr in Sankt Joseph in Berlin-Wedding unser Erzbistum den Heiligsten Herzen Jesu und Mariens weihen.
Ich vertraue es – wie schon meine Vorgänger – ihrem Schutz an.
Unser Erzbistum Berlin ist noch jung – jedenfalls im Vergleich zu anderen deutschen Diözesen. Am 13. August begehen wir den 90. Jahrestag der Gründung des Berliner Bistums. Doch in diesen gerade einmal 90 Jahren mussten die Gläubigen schon schwere Zeiten miterleben: Arbeitslosigkeit und Unruhen, den Zweiten Weltkrieg mit den vielen Toten und seinem furchtbaren Leid und dann die Teilung Deutschlands, von der unser Bistum sicher am schwersten betroffen war. In solchen schweren Situationen haben die Menschen jemanden gesucht, der sie versteht und ihnen in ihrer Not beistehen kann. »Not, Not, Not! Wo ist ein Herz, das sich erbarmt?« So hat 1948 der Chor der Sankt Hedwigs-Kathedrale gesungen. Und es gab eine Antwort, die für die Menschen glaubwürdig war: Gott hat ein Herz für uns Menschen.

In der Geschichte unseres Bistums haben die Bischöfe dreimal die Gläubigen dem Herzen Jesu anvertraut. 1934 hat der damalige Bischof von Berlin, Nikolaus Bares, auf dem 32. Katholikentag in Hoppegarten die Diözese Berlin dem Heiligsten Herzen Jesu geweiht. Zehn Jahre später, also mitten im Krieg, hat Konrad Kardinal von Preysing diese Weihe erneuert. Im Jahr 1948 hat Bischof Preysing erneut das Bistum dem Herzen Jesu geweiht.
Natürlich wandeln sich die Zeiten. Die Formen, Texte, Bilder und Lieder einer solchen Weihe sehen heute anders aus als vor 70 Jahren. Doch die Sehnsucht nach einem, der mich versteht und dem ich meine Not und meine Sorgen anvertrauen kann, ist bei vielen Menschen geblieben. Es gibt eine Darstellung, die die Botschaft, dass Gott ein Herz für uns hat, enorm klar darstellt: Maria, in deren Schoß ihr toter Sohn liegt, die Pietà. Sie zeigt, dass Christus nicht andere für sich sterben lässt, sondern sich selbst hingibt. Maria begleitet ihren Sohn bis hin zum Sterben. Das tut sie, weil sie glaubt, dass Gott uns in allem – in Freude und Leid – zur Seite steht und liebt. Für mich ist es kein Zufall, dass viele Menschen sich gerade in Notzeiten von diesem Bild angesprochen fühlen und dort beten. Solch eine Pietà – es ist die aus der Sankt Hedwigs-Kathedrale – ist auch auf dem Andachtsbild zu sehen, das Sie mit diesem Brief erhalten. Auf der Innenseite steht das Weihegebet, das ich bei diesem Gottesdienst beten werde. Ich möchte Sie darum bitten, dass Sie an diesem Tag auch in Ihrer Gemeinde im Gottesdienst – möglichst zur gleichen Zeit – dieses Weihegebet beten und auf diese Weise das Anliegen mittragen. Auch zuhause in den Familien, Gemeinschaften und Gruppen sind Sie eingeladen, sich innerlich der Weihe des Erzbistums anzuschließen und als Vorbereitung in diesem Anliegen zu beten. Ich bin überzeugt, dass das Herz Jesu und das Herz seiner Mutter auch heute für uns offen stehen und unser Bistum und überhaupt unsere Welt mit der Hilfe Gottes einen guten Weg aus dieser Pandemie und durch jede Form von Krise hindurch finden werden.
Natürlich wandeln sich die Zeiten. Die Formen, Texte, Bilderund Lieder einer solchen Weihe sehen heute anders aus als vor 70 Jahren. Doch die Sehnsucht nach einem, der mich versteht und dem ich meine Not und meine Sorgen anvertrauen kann, ist bei vielen Menschen geblieben. Es gibt eine Darstellung, die die Botschaft, dass Gott ein Herz für uns hat, enorm klar darstellt: Maria, in deren Schoß ihr toter Sohn liegt, die Pietà. Sie zeigt, dass Christus nicht andere für sich sterben lässt, sondern sich selbst hingibt. Maria begleitet ihren Sohn bis hin zum Sterben. Das tut sie, weil sie glaubt, dass Gott uns in allem – in Freude und Leid – zur Seite steht und liebt. Für mich ist es kein Zufall, dass viele Menschen sich gerade in Notzeiten von diesem Bild angesprochen fühlen und dort beten. Solch eine Pietà – es ist die aus der Sankt Hedwigs-Kathedrale – ist auch auf dem Andachtsbild zu sehen, das Sie mit diesem Brief erhalten. Auf der Innenseite steht das Weihegebet, das ich bei diesem Gottesdienst beten werde. Ich möchte Sie darum bitten, dass Sie an diesem Tag auch in Ihrer Gemeinde im Gottesdienst – möglichst zur gleichen Zeit – dieses Weihegebet beten und auf diese Weise das Anliegen mittragen. Auch zuhause in den Familien, Gemeinschaften und Gruppen sind Sie eingeladen, sich innerlich der Weihe des Erzbistums anzuschließen und als Vorbereitung in diesem Anliegen zu beten. Ich bin überzeugt, dass das Herz Jesu und das Herz seiner Mutter auch heute für uns offen stehen und unser Bistum und überhaupt unsere Welt mit der Hilfe Gottes einen guten Weg aus dieser Pandemie und durch jede Form von Krise hindurch finden werden.


Dr. Heiner Koch
Erzbischof von Berlin

Hinweis dazu:
Für das Pontifikalamt in St. Joseph am Samstag, 15. August, dem Hochfest Mariä Himmelfahrt. um 18 Uhr sind telefonische Anmeldungen von Montag bis Freitag jeweils 10 - 14 Uhr unter der Rufnummer 030 / 30 87 7980 erforderlich.


Um eventuelle Infektionsketten zu verfolgen, bitten wir Sie dabei um Angabe Ihrer Kontaktdaten.

Es gelten auch weiterhin die Hygiene- und Abstandsregeln.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Die Kollekte wird heute für die Aufgaben des Metropolitankapitels und am nächsten Sonntag, 16. August für den katholischen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen erbeten.

Bitte legen Sie Ihre Kollekte nach dem Gottesdienst in den Korb am Ausgang.