Taizégebet in der Krypta
„Nichts führt in innigere Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott als ein ruhiges gemeinsames Gebet, das seine höchste Entfaltung in anhaltenden Gesängen findet, die danach, wenn man wieder allein ist, in der Stille des Herzens weiterklingen“.
Frére Roger Schutz, Gründer der Communauté de Taizé
RAUM FÜR STILLE & EINKEHR
Als der reformierte Theologe Roger Schutz nach Ende des Zweiten Weltkriegs in dem kleinen Dorf Taizé in der Nähe der ostfranzösischen Gemeinde Cluny eine ökumenische Brüdergemeinschaft gründete, konnte er wohl noch nicht ahnen, welch große Anziehungskraft bald von diesem Ort ausgehen würde. Im Mittelpunkt des Lebens in Taizé und der von der Gemeinschaft vorbereiteten internationalen Jugendtreffen steht das gemeinsame Gebet. Das Taizégebet ist bewusst einfach gehalten: Eine kurze Lesung in den Sprachen der Teilnehmenden, ein kurzes Gebet. Einen großen Teil nehmen die Gesänge ein. Im Zentrum steht eine etwa zehnminütige Stille. Das Gebet erhält durch das wiederholte Singen der einfachen Verse und die stille Atmosphäre einen sehr meditativen Charakter – ideal, um zur Ruhe zu finden, um sich selbst und dem eigenen Leben wieder auf die Spur zu kommen.
Taizégebete werden an vielen verschiedenen Orten weltweit gefeiert, auch in Berlin. Auch in der Kathedrale finden seit einiger Zeit regelmäßig Taizégebete statt und zwar am jeden Mittwoch in jedem zweiten Monat. Einzelne Taizétermine finden Sie im Kalender.
Kalender
NACHT DER LICHTER
Am Samstag, 21. November 2026 wird die Berliner „Nacht der Lichter“ in der Kathedrale stattfinden. Herzliche Einladung!
