Botschafter

Erzbischof Alfred Kardinal Bengsch

„Freilich ist Berlin ein junges Bistum, und in den Jahrzehnten seines Bestehens gab es kaum Möglichkeit zu ruhiger Entfaltung und ungestörtem Wachstum. Und doch ist hier Kirche Jesu Christi, und Seine Gnade hat auch hier gewirkt. Als Sankt Hedwig geweiht wurde, war es die einzige katholische Kirche Berlins, heute sind es über hundert. Gott hat Seinen Segen gegeben. Er wird uns auch in Zukunft tragen. Wir verlangen nicht nach Macht, Triumph und Glanz. Wir sind die Kirche des Kreuzes – aber im Kreuz ist Heil. So kann der Blick auf unsere Kathedrale uns Trost und Zuversicht geben. Wir sind im Glauben, in der Liebe, in den Sakramenten Glieder des Leibes Christi, den niemand zerstören kann."

Erzbischof Alfred Kardinal Bengsch (*10. September 1921 in Berlin, + 13. Dezember 1979, in Berlin) in einem Hirtenwort zur Altarweihe an Allerheiligen, 1. November 1963 in der wiederhergestellten und neugestalteten Sankt Hedwigs-Kathedrale.

Dr. h.c. Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D.

„Die Idee ist ja nachvollziehbar, dass durch eine Öffnung zur Krypta hin die Erinnerung an den dort begrabenen Märtyrer im Gedächtnis bleibt. Das ist durchaus überzeugend. Aber wichtiger ist doch, einen Kirchenraum als Ort der Eucharistiefeier, der Liturgie zu verstehen und unter diesem dominanten Gesichtspunkt zu gestalten!“

Dr. h.c. Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D.

Paul Ziemiak, CDU-Generalsekretär

„Den Altar in die Mitte zu setzten, finde ich mutig und richtig.“

Paul Ziemiak, CDU-Generalsekretär

Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien

„Als sichtbarstes Zeichen der Präsenz der Katholischen Kirche in der Weltstadt Berlin wird die St. Hedwigs Kathedrale mit der Umgestaltung nicht nur ihrer nationalen und gesellschaftspolitischen Bedeutung, sondern auch dem Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils gerecht. Die Kathedrale ist ein lebendiger Begegnungsort für Gläubige, ein repräsentativer Ort für den Katholizismus und kein Museum. Entsprechend zählt das liturgische Argument für die Umgestaltung und entsprechend bedeutsam ist eine Architektur, die das gegenwärtige Zeitalter ausdrückt und widerspiegelt.“

Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien

Prof. Dr. Claudia Nothelle, Förderverein Hedwig21

„Kirchen sind kein Museum. Kirchen sind ein lebendiger Ort, in dem Christinnen und Christen ihrem Glauben Ausdruck verleihen. Und das sieht in unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich aus - auch wenn das Fundament immer das Gleiche ist. Ich freue mich auf die neue Hedwigskathderale, in der die Communio im Mittelpunkt steht, die Gemeinschaft mit Gott und die Gemeinschaft der Menschen untereinander.“

Prof. Dr. Claudia Nothelle, Förderverein Hedwig21

Dr. Jürgen Tietz, Architekturkritiker, Buchautor, Journalist

„Vielmehr bietet sie (die Umgestaltung) eine wegweisende Lösung auf dem Weg zu einer Kathedrale des 21. Jahrhunderts. Mit ihr wird die tätige Teilhabe der Gläubigen, die das Zweite Vatikanische Konzil einfordert, konsequent räumlich und künstlerisch umgesetzt.“

Dr. Jürgen Tietz, Architekturkritiker, Buchautor, Journalist

Jury-Vorsitzender Kaspar Kraemer

„Ein Sakralbau sollte sowohl Ausdruck der Schönheit der göttlichen Schöpfung als auch als offener, strahlender und eindrucksvoller Raum lebendigen Glaubens im Herzen der deutschen Hauptstadt sein.“

Statement des Jury-Vorsitzenden Kaspar Kraemer

Bernhard Lichtenberg

„Was gestern war, wissen wir. Was morgen ist, wissen wir nicht. Aber was heute geschehen ist, haben wir erlebt. Draußen brennt der Tempel. Das ist auch ein Gotteshaus." 

Bernhard Lichtenberg, Dompropst an St. Hedwig (*30. Dezember 1875 im schlesischen Ohlau, + 5. November 1943 in Hof auf dem Transport ins Konzentrationslager Dachau