Zerstörung und Wiederaufbau

Die St. Hedwigs-Kathedrale wurde im II. Weltkrieg am 1. März 1943 schwer zerstört. Nach einem Bombentreffer zerschlugen brennend herabstürzende Kuppelteile den Fußboden. Innenraum und Krypta brannten völlig aus, nur Außenmauern und Säulenkerne blieben erhalten.

Im Mai 1952 wurde mit dem Wiederaufbau der Kuppel begonnen. Diese besteht jetzt aus 84 Stahlbetonsegmenten. Die glasgedeckte Öffnung in der Kuppel hat einen Durchmesser von 6 m.

Die letzten Grabstätten, die sich in der Krypta befanden, wurden aufgelöst und die Toten auf Friedhöfe umgebettet.

Bischof Weskamm förderte nachdrücklich die Restaurierungsarbeiten. Sein Nachfolger, Kardinal Döpfner, setzte sein Werk fort. Seit 1956 wurde der Innenraum durch Prof. Hans Schwippert (Kunstakademie Düsseldorf) konzipiert. Unter Kardinal Bengsch wurde der Wiederaufbau vollendet. Am 1. November konnte 1963 der neue Hochaltar von ihm konsekriert werden.


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