Baugeschichte

Der Bau der Hedwigskirche geschah auf Bitten der Gemeinde und mit der Zustimmung Friedrichs des Großen, der den Katholiken Berlins auch den Baugrund - mit Fundamenten des ehemaligen Wittgensteinschen Bollwerks - schenkte.

Die Giebelinschrift verdeutlicht dies:

FEDERICI REGIS CLEMENTIAE MONUMENTUM S(anctae) HEDWIGI S(acrum) A.M. QUIRINUS S(anctae) R(omanae) E(cclesiae) CARD(inalis) SUO AERE PERFECIT

(übersetzt: Das der Güte des Königs Friedrich zu verdankende Denkmal, der heiligen Hedwig geweiht, hat der Kardinal der heiligen römischen Kirche Angelo Maria. Quirini auf seine Kosten vollendet.)

Nach Skizzen Friedrichs II. (der das Pantheonmotiv vorgab) und Plänen Georg Wenzeslaus von Knobelsdorffs führte Johann Boumann d.Ä. den Bau aus. Das Patrozinium dokumentiert die Reverenz an die katholischen Schlesier. Die Hl. Hedwig (1174-1243) ist die Patronin Schlesiens. Als schlesische Piastenfürstin wirkte sie sowohl kulturell, politisch und vor allem karitativ segensreich für ihr Volk. 


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